Motorsport-Karriere mit BMW 3er

Eine beeindruckende Karriere legte die BMW 3er Reihe seit ihrer Einführung vor 35 Jahren beim Markterfolg und ihrer motorsportlichen Laufbahn hin. Ob handliche Abmessungen, dynamische Motorisierung oder sportliches Fahrwerk – der BMW 3er überzeugt mit seinem dynamischen Auftritt auf der Rennstrecke. Mit weiteren Rennsporterfolgen will BMW beim Wiedereinstieg in die DTM ab 2012 und der Entwicklung des BMW M3 DTM punkten.
Die BMW 3er Limousine sorgte schnell für Aufsehen auf der Rennstrecke und überzeugte als Aushängeschild der Marke in Sachen Sportlichkeit. Die BMW Motorsport GmbH entwickelte den BMW 3er zu einem Gruppe-5-Renntourenwagen. Getrimmt auf Leichtbau und Verwindungssteifigkeit garantiert der Renntourenwagen mit riesigen Flügeln an Front und Heck eine gute Straßenlage. Sein erster offizieller Renneinsatz 1977 beim Grand-Prix in Belgien katapultierte ihn zum Gesprächsthema Nummer eins. Der Sieg eines der drei BMW Junioren machte die Sensation perfekt und war der Beginn einer Bilderbuch-Karriere.
Der Ausbau der zweiten Generation des BMW 3er 1982 brachte den BMW M3 hervor. Dieser spezielle Dreier sollte einmal der erfolgreichste Tourenwagen der Welt werden. BMW Motorsport GmbH griff beim Motor auf ein Reihen-Sechszylinder mit Vierventil-Technik des BMW M1 und BMW M 635 CSi zurück. Dieser wurde um zwei Zylinder gekürzt. Ergebnis war ein 2,3-Liter-Vierzylinder, dessen 147,10 KW (200 PS) schon den serienmäßigen BMW M3 ins Sportwagenfeld katapultierten. 1987 ging der BMW M3 mit fast 220 KW (300 PS) an den Start und räumte bis 1992 im internationalen Tourenwagensport fast alles ab, was es zu gewinnen gab.
Zwischen 1993 und 1998 gingen Fahrzeuge mit unterschiedlichen Modifikationen und Motoren an den Start. Die Rennautos reichten vom BMW 3er Coupé und Limousine bis hin zum BMW M3. Neben Siegfahrten in Deutschland (STW Cup), England und Italien erzielten die BMW-Rennautos auch Erfolge in Asien, Australien und Südamerika. Beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring fuhr 1998 ein BMW 320d mit 147,10 KW (200 PS) starkem Turbodiesel als Gesamtsieger über die Ziellinie.
Die viertürige Limousine diente bei der vierten Generation des BMW 3er als Basismodell für die Rennversionen. BMW entwickelte den BMW 320i mit Vierventil-Reihen-Sechszylinder und rund 147,10 KW (200 PS). 2005 holte der BMW 320i den Weltmeistertitel in der neugeschaffenen Tourenwagen-WM. Andy Priaulx ging als zweiter Tourenwagen-Weltmeister in die Geschichte des Motorsports ein. Auch der BMW M3 GTR brillierte bei Langstreckenrennen mit einem Doppelsieg 2004 und 2005 beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.
Die fünfte Generation des BMW 3er setzte ebenfalls auf die Limousine und den BMW M3. Der BMW 320si wurde mit einem Vierzylinder ausgestattet. Derzeit fährt ein BMW M3 GT2 internationale und nationale 24-Stunden-Rennen.
Ab 2012 kehrt BMW mit drei Fahrerteams und dem BMW M3 DTM in die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft zurück. Als BMW Werksfahrer werden der mehrfache Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx (GB) und der Senkrechtstarter Augusto Farfus (BR) antreten.

